Finanzbetrug – Finanzinstitute müssen ihre Sicherheitsvorkehrungen gegen wirtschaftskriminelle Handlungen verstärken

agens Consulting veranstaltet am 29. Januar 2009 einen Informationstag zum Thema Fraud. Auf dem Programm stehen aktuelle Trends sowie Praxisbeiträge zu Methoden und Werkzeugen zur Prävention von wirtschaftskriminellen Handlungen. 

ots - Ellerau, 27. November 2008
Kriminelle Handlungen im Bereich Wirtschaft werden oft nur durch Kommissar Zufall entdeckt. Dabei steigt die Zahl der zufällig entdeckten Delikte sprunghaft. Die aktuelle Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) verzeichnet beispielsweise beim Kontoeröffnungs- und Überweisungs­betrug eine auffallend starke Zunahme von 36 % gegenüber dem Vorjahr - bei gleich­zeitig gesunkener Aufklärungsquote.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank schätzen, dass bis zu 20 % der weltweiten Wirtschaftsleistung aus kriminellen Handlungen stammen. Das BKA geht von einer hohen Dunkelziffer aus und schätzt den wahren Schaden aus Wirtschaftskriminalität in Deutschland auf etwa 6 Mrd. Euro pro Jahr. Die nationale und die EU-Gesetzgebung versuchen diesem Trend entgegenzuwirken. So müssen sowohl Kredit- und Finanzinstitute als auch die Versicherer in der EU seit 2007 verstärkt gegen Finanzbetrug vorgehen. Compliance-Regeln und gesetzliche Vorgaben zwingen die Unternehmen ihre Risiko­managementsysteme auf den Prüfstand zu stellen und zu verbessern. Interne Kontrollsysteme gewinnen damit zunehmend an Bedeutung.

Die Sicherheits­vorkehrungen der Kreditinstitute werden allerdings erschwert durch die wachsende Vernetzung der Banken im globalen Finanzmarkt. Die für das Risikomanagement der Institute Verantwortlichen sind jetzt gefordert, gezielt zu hinterfragen, wie effektiv die derzeit im Unternehmen eingesetzten Systeme zur Schadensabwehr sind, oder mit welchen  Methoden und Instrumenten die Prävention noch effektiver gestaltet werden könnte.

Antwort auf diese und andere Fragen gibt die agens Tagesveranstaltung am 29. Januar, im Hotel Mercure, in Köln. Unter dem Motto: „Prävention von wirtschaftskriminellen Handlungen“ berichten Experten über aktuelle Trends, neue Methoden und Instrumente zur Erkennung doloser Handlungen sowie über die Notwendigkeit, die Mitarbeiter für das Thema Fraud zu sensibilisieren. Revisionsleiter und Mitarbeiter in der Revision, Risikomanager und Controller sowie Fraud Beauftragte sind eingeladen, sich umfassend über die modernen Möglichkeiten der Schadensabwehr zu informieren.

Die Tagesveranstaltung im Januar 2009 ist der Auftakt einer ganzen Fraud-Seminarreihe, an deren Ende die Teilnehmer eine Zertifizierung zum "Certified Fraud Prevention Manager“ durch öffentlich anerkannte Institutionen erhalten können. In 2009 sind insgesamt vier Veranstaltungen geplant, weitere sollen in 2010 folgen. Das erste Folgeseminar findet am 27. und 28. April statt.

Anmeldeunterlagen, Themen und Termine unter http://www.agens.com/de/Unternehmen/Publikationen_und_News/News/2008/fraud_koeln.php

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